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DOKUMENTATION OF DISORIENTATION

AN TAGEN WIE DIESEN FINDET ES SICH WIE EIN VERREGNETES LONDON.
An Tagen wie diesen trägt es einen Trenchcoat und verwegene Geheimnisse unter der Brust.

An Tagen wie diesen befördert es das Verwegene und sich durch den Flur eines Hauses in die Unheimlichkeit einer Heimat.
Es raucht Pfeife und Tropfen verschaffen Erleichterung.
Weil sie wie von Tränen sind und doch leichter.
Weil sie kälter sind, weniger salzig und nicht das Eigene.
An Tagen wie diesen ist es wie im nassen Gefieder der Krähe.
Da verbergen sich zwischen den wässrigen Federn gedrungene Laute die zuvor im Flug ausgestoßen und grell grandios durch die Schluchten der Häuser gezogen wurden.
Tage wie diese verbergen gedrungene Laute die im Regen gefallen
und im Regen verlautet sind.

An Tagen wie diesen verlangt es nach neuen Liedern.
Denn Tage wie diese sind wie das Fleisch der gehäuteten Mandarine –Tage wie diese sind wie das was die Zunge an einem erregten Gaumen erfährt. Magnolienfarben, geschwollen und direkt.
Bevor es die Wachsamkeit entrichte und die Augen öffnet hält es sich den Kopf.
Bevor es es der Wachsamkeit entrichtet hält es den Kopf
so zart wie es kann - will es nicht anrühren und will es nicht anrühren lassen. Und doch vergeht kaum ein Moment in dem eben das nicht geschieht, denn was sich hier hält verhält sich wie das Fleisch der Mandarine.

Magnolienfarben, geschwollen und direkt.
ROTTEN BEFORE BLOOMING.
Nun mehr sitzt es in Mitten der Unheimlichkeit seiner Heimat,
hat sich entkleidet und den Trenchcoat doch wieder übergezogen,
hat mit weiterem Wasser weitere Tropfen zitiert - um weitere Erleichterung zu verschaffen und um Selbige zu belächeln - was letztlich ebenso hilfreich wie sinnlos erscheint und ebenso selbstverständlich vertrocknet.
Keimzellen Weiß, liquide gefasst und ausgestoßen.
Es fährt mit dem Finger zum Hohlraum des Mundes, rührt jedoch nichts als Speichel an - weicht vielmehr zurück und verfällt Sekreten der Erinnerung.
Denkmäler reiben.
Stille dröhnt und liebkost das Verborgene das der Mantel verbirgt.

Galopparten der Giraffen rekrutieren den Raum.
Ein lautloser Lauf - die endlosen Bewegungen endloser Beine
- ein Gelee daraus durchzieht das Jetzt.
Doch nun raucht keine Pfeife mehr. Es nestelt am Filter einer
Zigarette – es sucht Nikotin, die Kühle, das Harte, den Boden und wohl etwas wie einen beruhigenden Kuss in den atemlosen Sätzen des unausgesprochenen Prologs.
Den Kuss wird es so nicht geben und dennoch versenkt es sich
im Gefallen an dessen Parfüm, welches vielleicht nicht aufgrund einer ihm zu Grunde liegenden oder gar inne wohnenden Verwerflichkeit, sondern viel mehr aufgrund der durch es bekundeten Schönheit geboten und gegeben ist.
Wenn es ist, ist es frei von jeder Schuld.
Keimzellen Weiß und erst ausgestoßen von zerrenden Taten umhüllt.
Es versucht es zu halten so lange es kann, liquide in sich.
Und es versucht es loszuwerden, sobald es sich dreht. Versucht auszustoßen was es verstößt.
Doch eben das vermag es nicht.
Und eben das ist wie ein Mord der gleich nach der Geburt und tunlichst vor dem ersten Schrei erfolgt.
Es wird blutrot und knall weiß, kalt kalt und still still.
Das Kissen bleibt weiß. DER TOD IST EIN IRRTUM.
Den Tod überlebt nur das Leben.
Folglich hängt es den Trenchcoat an einen dafür vorgesehenen Haken, durchfährt die Unsicherheiten einer nackten Figur.

Bewegtes sucht und versucht ein spiegelndes Bild.
Es starrt an was daraus spricht.
Nass geflügelte Krähe
- ein Flugtier und sein Schrei
– vom Fleisch der Mandarine, Anmut steckt Magnolien ein Frühjahr in den Hals - zart harte Liebkosungen aus vergessenen Ästen
- grau kaltes Wasser,
ein Winter - knall heiß und bodenlos.

SYMPTOM THEORIEN UND INZESTUÖSE PHANTASIEN
Und all das dazwischen und daraus.
All das was zuvor umrungen isoliert bestand und gehalten wurde
- was zuvor gebunden war und nun mehr Ausdruck erfährt.
Eine eigenwürdige Einheit ist der Einsamkeit dieser Tänze gewahr –ein lautloser Text der spricht weil er unerhört bleibt.
Es dreht und vergeht sich selbst vergessen eine Präsenz, die das Eigene verlässt und somit unmittelbar in Anderem ist.
In Momenten wie diesen ist das Erstarrte zu greifen und erlöst, nämlich berührt.
So IandEYEdieFORyou – who or whatever you are.
Und IandEYE stehen in der Stille danach, tragen Jahre dieser Tänze in den Venen und warten auf den nächsten Ton.. .... "

WATTE WÜRGT WUNDERBAR
Warten ist nicht seine Disziplin.
Dabei ist es recht gut darin, Etwas Zeit zu geben damit es sich entwickelt - und auch: bis es es hervorbringe –.
Das Warten ist nicht seine Disziplin, weil es ist, als dürfe Etwas das bereits begonnen hat nicht beginnen.
Im Warten verhält es sich nämlich so, dass Etwas da ist, was nicht sein darf.
Doch alles was vorhanden ist, beginnt wesentlich immer und ist wesentlich mittels eines jeden Jetzt schon dabei – also mitten drin und nein: nicht davor oder sonst irgendwo.
Erwürgtes Grau-Rot. Im Hals ersticke Fische.
Also streift es den Trenchcoat ganz glatt, trenne das Warten
sorgsam vom Erwartenten und zitiert mit den Zehen die Krallen der Tiere. Daraufhin richtet es sich so gerade auf wie es irgendwie geht, hebt sich auf die Spitzen der Füße und versucht sich in das zu bewegen, was da im Warten liegt und stumpf gedrosselt narkotisch unangesprochen einnehmend ist.
Schritte suchen eine Mitte und umkreisen einen Ton der nicht erhallt und dennoch tanzbar ist. Das Rot wird schneller, Arme umarmen Körper der Luft – Schallend klare Landschaft - Schuppentiere - und klar ihre Sprünge im Nass.
Es wird es wie die Fische tun. Der Grund aus dem sie springen ist der Moment in dem es geschieht.

MYSTERY, HISTORY, ADAM, EVA, APPLE, TREE.
– ein Teich - ganz straff und hart - auf´s Unsagbare gespannt – wie die Geige am Ohr - und weich wie das Reich von dem ich hier zeuge.
Ja: wenn ich mutig bin tue ich das.
NUN MEHR:GRELLSTILL
Nun mehr ist der Mantel ein Zeuge dessen, was nicht ummantelt sein will. Innen gellt sein tiefer Kuss – Pralllebendiges aus blutlosem Reich.
Sein Drang ist frei von jeder Gier
– zart, wach und wendig schnurrt das Tier.
Monströs und nun mehr gelöst bleibt es bestehen.
Gebete an Arten einer Schönheit die niemals vergehen:
Was nicht ist war nie & wird nicht sein.
Was ist war immer und wird ewig.
Veränderungen erscheinen im Wie.
Das Wie erfolgt, weil das Vergängliche vergeht.
Etwas erscheint wo sich das Schwere vom Leichten trennt.
... Was hier entsteht ist grell weiß.
Und es kann sicher sein. Denn alles dreht sich in Ausrichtung zu einer Perfektion und jede Geburt ist ein Sarg in dem sich das Schwere vom Leichten trennt – weil das Vergängliche vergeht.
P.ENETRATION E.RECTION A.CTION C.ORRECTION E.NTITY
P.LEASURE E.RECTION A.CTION C.ORRECTION E.NTITY
P.OWER E.RECTION A.CTION C.ORRECTION E.NTITY
P.AIN E.RECTION A.CTION C.ORRECTION E.NTITY
P.E.A.C.E. | WENN SICH DER TOD DAS LEBEN NIMMT